Mir geht es zur Zeit durchwachsen. Nach der Geschichte mit den Vermietern fühle ich mich nur noch schlecht, antriebslos und mache mir viele Sorgen. Nichtsdestotrotz versuche ich mich immer wieder aufzumuntern und die Situation in einem anderen Licht zu sehen.
Es ist ein neuer Abschnitt meines Lebens, ich werde bald endlich mit meinem Freund zusammen wohnen können, mir eine Zukunft mit ihm aufbauen usw.
Darüber müsste ich mich eigentlich freuen.
Ich versuche mir zu sagen, dass das alles seine Richtigkeit hat. Die Abmahnung ist wie ein Antrieb dafür, eine neue Wohnung zu suchen. Nicht mehr zu warten, sondern es in die Hand zu nehmen.
Natürlich freue ich mich darauf, trotzdem sind die Gedanken rund um den Umzug, ums das Geld immer präsent. Ich weiß nicht, ob die Vermieter mir einfach mal ne Kündigung in den nächsten Wochen schicken werden, weil sie einfach Lust drauf haben.
Ich weiß einfach nicht, was auf mich zukommen wird. Momentan ist alles ungewiss und das löst bei mir glaube ich, diese depressiven Verstimmungen aus.
Ich habe jetzt schon mehrere Wohnungsanzeigen angeschrieben und von einigen kam eine Absage, von anderen noch gar nichts. Am Samstag haben wir aber einen Besichtigungstermin. Die Wohnung ist sehr schön, komplett neu saniert und ziemlich modern, leider etwas außerhalb gelegen, aber nicht so tragisch.
Mal sehen, vielleicht klappt es ja schon beim ersten Mal, das wäre natürlich schön, aber ich mache mir nicht zu große Hoffnungen.
Als ich damals nach einer Wohnung gesucht habe, habe ich Absage nach Absage erhalten und erst nach 3 bis 4 Monaten meine jetzige Wohnung gefunden.
Naja, Daumen drücken.
Heute morgen hatte ich Uni und jetzt grad bin ich wieder Zuhause. Eigentlich müsste ich gleich wieder los, aber es sind extrem starke Böen draußen, was mich ziemlich verunsichert. Deswegen tendiere ich eher dazu Zuhause zu bleiben, auch wenn die Kurse heute ziemlich wichtig sind... :/
Ich weiß nicht...
Ich war halt vorhin schon draußen und wurde einmal fast weggefegt. Und das meine ich ernst! Ich hab komplett das Gleichgewicht verloren und musste mich am Geländer festhalten, weil die Böe mich voll erwischt hat.
Ich muss sowieso noch aufräumen und würde dann einfach Zuhause lernen, damit ich die Zeit auch richtig nutze.
Mal ein anderes Thema.
Ich habe mir vor paar Monaten Ombré machen lassen, leider wurde das eher orange/gelb, letzten Monat war ich dann nochmal bei einem anderen Friseur und habe sie nochmal "korrigieren" lassen, jedoch sind sie immer noch in einem Goldblond. Ich wollte gerne ein kühles Blond haben, aber die Friseurin hat mir erklärt dass meine natürlichen Haare zu viele Rot Pigmente enthalten und ich sie deswegen niemals so kühl und hell bekommen würde, es sei denn ich würde sie tot blondieren, was ich jetzt nicht unbedingt machen will, weil ich die Haare dann in die Tonne kloppen kann.
Jedenfalls hab ich aktuell so einen karamelligen, goldstichigen Blondton mit dem ich nicht so zufrieden bin.
Ich fühle mich ständig unwohl, weil ich denke, dass meine Haare gelb oder orange aussehen. Mein Freund findet es nicht so schlimm, aber letztendlich muss ich mich ja wohlfühlen...
Der Punkt ist, dass ich mittlerweile schon knapp 200€ ausgegeben habe und das irgendwie "Verschwendung" wäre, wenn ich sie braun färben würde.
Versteht das jemand?
Ich hätte dann so gesehen, das ganze Geld weggeschmissen...
Das ist halt momentan der einzige Grund, der mich davon abhält, sie wieder dunkel zu machen...
Dabei finde ich es mittlerweile wirklich hässlich :(
Ich weiß, dass es banal ist sich über so etwas aufzuregen oder so viele Gedanken zu machen, aber mir gefällt die Farbe einfach nicht und es ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe.
Meint ihr, ich soll sie trotzdem jetzt erstmal so lassen?
Oder doch einfach braun färben und auf das Geld "scheißen"?