Auf der einen Seite freue ich mich, weil ich die Klausuren hinter mir haben möchte, auf der anderen Seite habe ich Angst zu versagen. Diese Angst ist eigentlich total unbegründet, weil ich weiß, dass ich nach dem Studium nochmal eine Ausbildung in einer ganz anderen Richtung machen werde, trotzdem will ich einen guten Abschluss haben. Das war schon damals in der Schule so... selbst in Fächern, die ich nicht mochte oder nicht gut konnte, musste ich gute Noten haben, weil es sonst das Gesamtbild ruiniert hätte.
Das gleiche ist jetzt im Studium. Sobald ich mal eine Klausur verhaue (was schon 2x vorgekommen ist) schiebe ich Panik und muss das mit anderen Klausuren ausgleichen, was nicht immer gelingt.
Das Studium ist nicht mehr wie die Schule. Die Fächer sind viel, viel umfangreicher. Das Niveau ist viel höher und schwieriger. Man ist sehr auf sich alleine gestellt und muss sich das meiste selbst beibringen.
Manchmal wünsche ich mir, dass ich eine von den Schülerinnen bin, die alles mit links schaffen, für die alles selbsterklärend ist, die in allen Klausuren eine 1 vorm Komma haben.
Aber ich gehöre nicht dazu.
Ich muss mich so sehr abackern und anstrengen um mindestens eine 2 vorm Komma zu haben und selbst dann klappt es manchmal nicht.
Was ich damit sagen will ist, dass ich mir wirklich Mühe gebe, mich anstrenge, aber die Ergebnisse trotzdem nicht immer so gut sind, wie ich will und das zieht mich runter und versetzt mich in Selbstzweifel.
Trotzdem...
Ich versuche diese Klausurenphase an mich und mein Können zu glauben, ich werde diese Klausuren alle bestehen und egal wie gut oder schlecht sie sein werden, werde ich stolz auf meine Leistung sein.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen